Pflug und Segen

Mit Ingo Pohlmann (Samstag, 29. Februar), Emilys Giant & Tim Neuhaus (beide am Freitag den 16. Mai) kommen drei Singer-/Songwriter an die Baerler Straße.

Neben Marco Nöchel ist André Lapehn federführend in dieser Reihe. Der Orsoyer hat sich als Marke den Namen „Pflug und Segen“ ausgedacht. „Unsere Ursprungsidee war: Der Schwarze Adler liegt in Vierbaum, idyllisch auf dem Land und ist bekannt für Blues und Bluesrock. Als Kontrast dazu passen die schönen Klänge, die so etwas wie ,Mut zur Landliebe’ ausdrücken sollen“, so Lapehn. Das Konzept: Konzerte, die nach dem Takt des Bauernkalenders funktionieren: Im Winter was Ruhiges, im Frühling was Buntes. Untertitel: „Zwischen Feld und Acker, Kuh und Schaf, ist genügend Platz für Melodie und Beats.“ Marco Nöchel: „Und immer gibt es nach diesen Konzerten eine Aftershowparty.“

Andre und Marco

Mit der Wortschöpfung „Pflug und Segen“ als Bekenntnis zur Provinz verbindet sich nicht zwangsläufig Musik von Liedermachern wie den drei genannten. Auch andere Gattungen sollen zum Zug kommen. „Aber“, so Nöchel, „irgendwo müssen wir ja anfangen.“ Im Blick haben die beiden Initiatoren ein Publikum zwischen 30 und 40 Jahren. „Es ist ja leider etwas aus der Mode gekommen, neue Live-Bands und-Musiker entdecken zu wollen. Dazu möchten wir das Publikum gerne animieren“, so Nöchel, der wie André Lapehn früher Bass in einer Band gespielt hat. Lapehn recht erfolgreich bei „Leo Can Dive“ – mit Plattenvertrag, Album und Tournee. Heute arbeitet er im Consulting-Bereich, hat aber auch für das Duisburger Traumzeit-Festival und die Duisburger Akzente gearbeitet.

Die Herausforderung sei nun, mit der neuen Reihe ein neues Publikum an den Adler zu binden. Das läuft bisher gut an. Für das Pohlmann-Konzert sind schon viele Karten verkauft. Mit „Wenn jetzt Sommer wär“ hatte der Sänger und Gitarrist 2006 seinen bisher größten Hit. Im Adler spielt er nicht mit Band, sondern ganz allein. In Clubs wie dem Adler sieht man Pohlmann eher selten. Üblicherweise spielt er in größeren Hallen.